← Zurück zum Börsen-Lexikon (A–Z)
Fremdkapital
Kurz gesagt: Fremdkapital sind die Schulden eines Unternehmens. Es handelt sich um Kapital, das von externen Geldgebern wie Banken oder Anleiheinhabern geliehen wurde. Es muss innerhalb einer festgelegten Frist zurückgezahlt und während der Laufzeit verzinst werden.
Warum nutzen Unternehmen Fremdkapital?
Fremdkapital ermöglicht es Unternehmen, große Investitionen zu tätigen, ohne neues Eigenkapital durch die Ausgabe weiterer Aktien aufnehmen zu müssen. Wenn die Rendite der Investition höher ist als die Zinsen für das geliehene Geld, steigt der Gewinn für die Aktionäre (Leverage-Effekt). Zu viel Fremdkapital erhöht jedoch das Ausfallrisiko in Krisenzeiten dramatisch.
Formen von Fremdkapital
- Unternehmensanleihen (Bonds): Das Unternehmen leiht sich Geld direkt über den Kapitalmarkt von Anlegern.
- Bankkredite: Klassische Darlehen bei Finanzinstituten für Investitionen oder Betriebsmittel.
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Kurzfristige Schulden gegenüber Lieferanten für bereits erhaltene Waren.
„Fremdkapital ist wie der Treibstoff im Motor: In Maßen beschleunigt es das Wachstum, aber bei Überdosierung fliegt dir die Bilanz um die Ohren.“
Die neuesten Bücher und E-Book's als praktisches Werkzeug für deinen Erfolg findest du hier: [Hier geht's zu den Büchern]
Rechtlicher Risikohinweis: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen, Strategien und Analysen (einschließlich des STX-Masterplans) dienen ausschließlich der allgemeinen Information und persönlichen Weiterbildung. Sie stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder finanzielle Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Der Handel mit Wertpapieren, Aktien und Finanzprodukten birgt grundsätzlich hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Jede Investition geschieht auf eigene Verantwortung des Klienten.
#StillerTrading #stx