← Zurück zum Börsen-Lexikon (A–Z)
Implied Volatility Rank (IVR)
Kurz gesagt: Der Implied Volatility Rank (IVR) misst, ob die aktuelle implizite Volatilität einer Aktie im Vergleich zum Vorjahr eher hoch oder niedrig ist. Eine Skala von 0 bis 100 zeigt an, wie viel Prozent der Tage im vergangenen Jahr die Volatilität *unter* dem heutigen Wert lag.
Warum ist der IV-Rank für Stillhalter essenziell?
Als Optionsverkäufer möchten wir Prämien vereinnahmen, wenn Optionen teuer sind (hohe Volatilität), um sie später billig zurückzukaufen. Der IVR hilft dabei sofort:
- Hoher IVR (z. B. > 50): Die Optionen sind historisch gesehen teuer. Das Umfeld ist ideal, um Cash-Secured Puts oder Covered Calls zu verkaufen.
- Niedriger IVR (z. B. < 20): Die Optionen sind günstig, und eine Prämieneinnahme bringt wenig Ertrag im Verhältnis zum Risiko.
IVR vs. Absolute Volatilität
Man darf den reinen Prozentwert der Volatilität (z. B. 20%) nicht isoliert betrachten. Eine Aktie wie Tesla hat fast immer eine höhere absolute Volatilität als ein stabiler Versorger. Der IVR setzt die Volatilität jedoch ins Verhältnis zu *dieser spezifischen Aktie* in den letzten 12 Monaten.
„Der IV-Rank ist dein Barometer: Er zeigt dir auf einen Blick, ob sich der Einstieg als Optionsverkäufer gerade lohnt.“
Die neuesten Bücher und E-Book's als praktisches Werkzeug für deinen Erfolg findest du hier: [Hier geht's zu den Büchern]
Rechtlicher Risikohinweis: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen, Strategien und Analysen (einschließlich des STX-Masterplans) dienen ausschließlich der allgemeinen Information und persönlichen Weiterbildung. Sie stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder finanzielle Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Der Handel mit Wertpapieren, Aktien und Finanzprodukten birgt grundsätzlich hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Jede Investition geschieht auf eigene Verantwortung des Klienten.
#StillerTrading #stx