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Naked Put
Kurz gesagt: Ein Naked Put (oder ungesicherter Put-Verkauf) liegt vor, wenn ein Investor eine Put-Option verkauft, ohne den vollständigen Kapitalbetrag zur Aktie-Abnahme flüssig auf dem Konto zu haben. Stattdessen wird die Position über die Beleihungsgrenze (Margin) des Brokers abgesichert.
Naked Put vs. Cash-Secured Put
Im seriösen langfristigen Vermögensaufbau (wie nach dem STX-Ansatz) arbeiten wir primär mit dem Cash-Secured Put, bei dem das Geld für den potenziellen Aktienkauf zu 100 % bereitliegt. Im Gegensatz dazu:
- Cash-Secured Put: Vollständig durch Cash gedeckt. Kein Margin-Risiko bei einem plötzlichen Crash.
- Naked Put: Nutzt den Hebel und die Margin des Brokers. Das Risiko ist ungleich höher, da bei massiven Kursstürzen Nachschussforderungen (Margin Calls) drohen können.
Warum ist Vorsicht geboten?
Da der Broker bei einem Naked Put nur einen Bruchteil des eigentlichen Aktienwertes als Sicherheit (Margin) einfordert, kann ein extremer Marktabsturz dazu führen, dass die Sicherheitsleistung nicht mehr ausreicht. Broker lösen in diesem Fall automatische Glattstellungen zum ungünstigsten Zeitpunkt aus.
„Ein sauberer Plan schützt vor Hebel-Fallen: Wer Puts verkauft, sollte das Kapital für die Aktie im Rücken haben.“
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