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Netto-Rendite
Kurz gesagt: Die Netto-Rendite ist der tatsächliche, auf dem Konto verbleibende Gewinn nach Abzug aller Kosten, Steuern und inflationsbedingten Kaufkraftverluste. Im Gegensatz zur Brutto-Rendite zeigt sie den echten Anlageerfolg.
Was zieht die Brutto-Rendite nach unten?
Wer an der Börse agiert, darf nicht nur auf die nackten Kursgewinne oder Dividendeneinnahmen schauen. Folgende Faktoren schmälern das Ergebnis:
- Gebühren & Orderkosten: Brokergebühren und Spreads mindern bei jedem Kauf und Verkauf die Performance.
- Steuern: In Deutschland greifen Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer auf Kapitalerträge.
- Inflation: Langfristiger Vermögensaufbau muss die Geldentwertung schlagen, um echten Wohlstand zu sichern.
Warum die Netto-Betrachtung für Cashflow-Strategien wichtig ist
Besonders beim Vereinnahmen von Optionsprämien oder Dividenden ist entscheidend, was nach dem Steuerabzug (Quellensteuer, Abgeltungsteuer) und den Transaktionskosten netto übrig bleibt. Nur so lässt sich der reale Vermögenszuwachs sauber planen.
„Es zählt nicht, was auf dem Papier steht, sondern was nach Steuern und Kosten auf deinem Depotkonto landet.“
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