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Vega (Volatilität)
Kurz gesagt: Das Vega gibt an, wie empfindlich der Preis einer Option auf Schwankungen der impliziten Volatilität (IV) reagiert. Wenn die Unsicherheit am Markt steigt (höhere IV), werden Optionen tendenziell teurer – das Vega misst genau diesen Effekt.
Warum ist das Vega für Stillhalter entscheidend?
Der Verkauf von Optionen ist ein Vega-negatives Geschäft. Das bedeutet:
- Wenn die Volatilität steigt: Die Preise der Optionen erhöhen sich, was für uns als Verkäufer (Stillhalter) einen kurzfristigen „Buchverlust“ bedeutet, da wir die Position teurer zurückkaufen müssten.
- Wenn die Volatilität fällt (Volatilitäts-Crush): Die Preise sinken drastisch. Das ist der Moment, in dem wir als Stillhalter besonders profitieren, da wir die Optionen günstig zurückkaufen können.
Vega und Marktumfeld
In Phasen hoher Panik am Markt (z.B. VIX > 30) sind die Prämien durch die hohe implizite Volatilität besonders attraktiv. Ein erfahrener Stillhalter nutzt diese Phasen, da die Optionen „überteuert“ sind und ein hohes Vega aufweisen.
„Vega ist die Angstprämie der Märkte. Als Stillhalter lernen wir, diese Angst in Cashflow zu verwandeln.“
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