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Zinsdeckungsgrad (Interest Coverage)

Kurz gesagt: Der Zinsdeckungsgrad misst, wie oft ein Unternehmen seine Zinsaufwendungen mit dem operativen Gewinn (EBIT) bezahlen kann. Er zeigt, wie krisenfest die Verschuldung bei steigenden Zinsen ist.

Warum ist die Kennzahl entscheidend?

In Zeiten hoher Zinsen geraten fremdfinanzierte Unternehmen schnell unter Druck. Ein hoher Zinsdeckungsgrad bedeutet, dass das Unternehmen selbst bei rückläufigen Gewinnen noch ausreichend Puffer hat, um seinen Verpflichtungen nachzukommen und Insolvenzrisiken zu vermeiden.

Richtwerte für Anleger

„Verschuldung ist kein Problem, solange die Zinsdeckung unerschütterlich steht.“

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